#1: Was heißt Big Body Love und wie verstehe ich Bodypositivity?

Mit Big Body Love möchte ich Menschen Mut machen und dabei unterstützen, Selbstwerstschätzung und Selbstliebe in ihr Leben zu holen und mit Achtsamkeit sich selbst und anderen zu begegnen. Es geht um Big Love for all the Bodies, die dünnen, die dicken, die alternden, die behinderten, die nicht so schönen Körper, die Körper abseits von männlich und weiblich – es geht um die Liebe zur Körpervielfalt. Ein Schwerpunkt dabei ist aber die Love for the Big Bodies.

 

Mein Ziel ist es dicke Menschen in ihrer Selbstwertschätzung zu bestärken, raus aus der Scham und volle Wäsche rein ins Leben zu gehen. Und mein Ziel ist es natürlich auch gesellschaftlich am Umdenken mitzuwirken, den Schönheitswahn zu verändern und mehr Respekt und Wertschätzung für jeden Körper zu bewirken.

Und darum geht es auch bei Bodypositivity.

 

Es geht um eine positive Einstellung zu Körpern. Zu allen Körpern. Bodypositivity wird mittlerweile medial ganz gerne für Frauen in Größe 42 ausgeschlachtet, aber eigentlich ist Bodypositivity viel breiter. Bodypositivity umfasst Wertschätzung für Körper, die nicht nur nicht dünn sind, sondern auch die nicht weiß sind, die behindert sind, die den Geschlechtsstereotypen nicht entsprechen usw.

Und Wertschätzung heißt dabei, dass sie als schön wertgeschätzt werden, als liebenswert und begehrenswert. Dass ihr “Anderssein” wertgeschätzt wird und die Geschichte, die hinter jedem Körper steckt.

 

Bei Big Body Love erschaffe ich Räume – entweder als Seminare oder als Einzelcoaching -, die wertschätzend und sicher und bestärkend sind.

Artist unknown.
Artist unknown.

#2: Selbstliebe & das Mindset aka. "Don´t let your mind bully your body!"

 Ich weiß, dass das Thema Selbstliebe bei ganz vielen Menschen auf Widerstand stößt. Besonders Menschen, die nicht den vorgegebenen Körperidealen entsprechen, haben Selbsthass und Körperscham sehr stark in sich drinnen. Dann zu sagen "Ach, schau einfach in den Spiegel und sag dir, dass du dich liebst!" ist dann nicht stimmig und auch nicht machbar. Ich kriege ganz oft die Rückmeldung, dass Selbstliebe-Arbeit bei vielen vor allem eines macht: Druck und Stress. Und letztlich wieder eines: das Gefühl, etwas nicht gut genug zu machen.

 

Ich bin der Ansicht, dass Selbstliebe nicht heißt, jede Stelle des eigenen Körpers wunderschön finden zu müssen und sich das selbst die ganze Zeit zu sagen. Teil von Selbstliebe ist auch die Scham anzuerkennen und milde oder freundlich mit sich selbst zu sein. Und natürlich gibt es Tage, an denen auch ich manchmal noch den Bauch einziehe oder lieber etwas anziehe wo ich mich vermeintlich geschützter gegenüber dickenfeindlichen Blicken fühle. An solchen Tagen heißt Selbstliebe für mich, die innere Kritikerin, die mich abwertet, an die Hand zu nehmen und klar zu sagen "Ich weiß, heute fühlst du dich nicht schön. Und das ist okay so. Und das ist unter Anbetracht deiner Geschichte nachvollziehbar. Aber mit der eigenen Abwertung ist jetzt Schluss." Wenn ich nämlich dann auch noch mit mir im negatiiven Selbstgespräch bin, weil ich es nicht hinbekomme mich schöner, besser zu fühlen, dann habe ich eine destruktiven Schleife, aus der es kaum auszusteigen geht.

 

Techniken, die mir geholfen haben und mit denen ich auch arbeite, Achtsamkeit und Selbstwertschätzung zu erleben sind dabei unter anderem integrative Atemarbeit, Achtsamkeitstechniken, Tanz,Körperarbeit und kreative Techniken und nicht zuletzt die Arbeit mit meinem Mindset.

 

Und das ist wahrscheinlich die zweite Stelle an der manche die Augen verdrehen. Uh das Mindset.

Viele kennen das schon: dein Mindset erschafft deine Realität. Das heißt nicht, dass es nicht eine Realität gibt, eine am Körper wahrnehmbare Realität, z.B. aass ich als dicker Mensch in den meisten Geschäften keine Kleidung finde, weil es sie schlichtweg nicht gibt. Und wenn es sie gibt, ist die Auswahl sehr beschränkt.

Es ist natürlich Realität, dass Diskriminierung und Gewalt passiert. Besonders von der Diskriminierung von Menschen, die nicht den Schönheitsidealen entsprechen profitieren Medien, Pharma-, und Kosmetikindustrie.

 

Aber: und das ist der ausschlagende Punkt: wie ich über mich denke oder wie sehr ich mir abspreche oder absprechen lasse, mein Leben zu leben, liegt schlussendlich in meiner Hand. Schmerzhaft ist es ohnehin mit Ablehnung und Bewertungen konfrontiert zu werden. Aber mich selbst zusätzlich abzuwerten, den Blick von außen auf mich anzunehmen und die sogenannte “Wahrheit” als meine zu übernehmen, ist  viel mächtiger ist als das was draußen passiert. Die innere Kritikerin, nicht genug zu sein, die Selbstzweifel und der Selbsthass, die laufen zu Hause, im Bett, im Bad, am Küchentisch im Dauerloop.

 

Die gesellschaftlichen Aspekte zu verstehen ist natürlich hilfreich, da einen Riegel vorzulegen und im Kopf klar zu haben, was durch Medien z.B. an Schönheitsnormen propagiert wird. Für mich war es zum Beispiel total hilfreich während meiner kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Körper- und Schönheitsnormen rauszufinden, dass der Gedanke, das Äußere eines Menschen gäbe Aufschluss über seinen Charakter in der Aufklärung gehyped wurde. Das hilft wenn ich mit dem Image Dicke seien faul, undiszipliniert, weniger intelligent usw. konfrontiert bin.

 

Community ist essentiell für diesen Heilsungsprozess und bei einer Veränderung des Mindsets. Wertschätzung und Bestärkung von anderen ist heilsam und unterstützt einen anderen Blick zuzulassen. Daher sind Live-Seminare noch immer die schönste Art der Big Body Love Arbeit. Diese Qualität ist unbezahlbar und in keinem Webinar oder Onlineformat erzeugbar.

 

Eine wichtige Strategie in meinem Leben und in meiner Arbeit ist es wegzugehen von dem Blick von außen, den Körper ins Spiel zu bringen. Und das bedeutet für mich, die Macht über meinen Körper wieder zurückzuholen und mein Mindset zu ändern. Ich hab mich irgendwann dazu entschieden, das Ruder wieder selbst in die Hand zu nehmen und einmal nachzuspüren wie sich mein Körper eigentlich ANFÜHLT anstatt wie er aussieht. Ich hab z.B. ne zeitlang ohne Spiegel gelebt, ich hab mit Atem- und Achtsamkeitstechniken wieder ein Gespür für den Körper bekommen und ich hab gemerkt, dass ich eigentlich einen guten Dialog führen kann wenn ich bereit bin hinzuhören. Und ab diesem Punkt ist dann Heilung passiert, sowohl körperlich als auch auf meiner Herzebene.

Don´t let your mind bully your body - lass dich einfach mal sein.
Don´t let your mind bully your body - lass dich einfach mal sein.

#3: Verschieb dein Leben nicht auf später

 Irgendwann hat das Gefühl im Körper den Blick auf den Körper, ich möchte nicht sagen abgelöst, aber die Führung übernommen. Das, wie sich mein Körper anfühlt, was mein mir mein Bauchgefühl signalisieren will, ist entscheidend geworden. Und ab dem Punkt war es immer leichter, dass mich das außen immer weniger verletzt oder in meinen Lebensentscheidungen beeinflusst.

Davor waren das vielmehr gesellschaftliche Konventionen: was die Leute sagen oder wie sie schauen, ob sich das so gehört oder wie viel Platz ich einnehmen darf.

 

Wenn ich erst einmal ... bin, dann bin ich glücklich und dann mach ich das!

 

Ich habe Sommer verschleudert, mich in langen, dicken Sachen zu Tode geschwitzt, die angeblich meine Fülle kaschiert haben. Ich hab mit allen Sportarten, die mir Spaß gemacht haben aufgehört. Ich hab dem Essen den Krieg angesagt und konnte das Leben nicht mehr genießen. Denn Genuss und mich wohlfühlen war Kontrollverlust. Ich hab darauf gewartet, dass irgendwann eine Diät funktioniert und dann alles in meinem Leben an den richtigen Platz rückt und das große Glück da ist. Dann hätte ich den perfekten Job, genug Geld, ein erfüllendes Social Life, dann würden mir alle Türen offenstehen.

 

Ich sage dir eines: wenn ich darauf warte, dass ich irgendwann glücklich bin, zischt das Leben so schnell vorbei und ich bin weder 50 kg leichter noch glücklich. Ich bin höchstens voller Reue über das, was ich alles hab vorbeiziehen lassen.

 

Vor zwei Jahren habe ich das erste Mal in meinem Leben Bikinis getragen.

Seit meiner Jugend wieder ärmel- oder rückenfreie Kleider obwohl meine Haut nicht “schön” ist.

Ich tanze und schwimme, mache mein Krafttraining.

Ich traue mich wieder in der Öffentlichkeit zu essen.

Ich bin sexy wenn ich mich danach fühle und ich zeigs auch.

Ich reise.

Ich mach mich im Bus nicht mehr schlank, damit meine Sitznachbarin nicht sauer schaut.

Ich bin da.

 

Interessanterweise haben sich für mich die dickenfeindlichen Situationen dramatisch reduziert. Kaum jemand spricht mich mehr an. Ich denke schon, weil ich einfach auch nicht mehr so empfänglich dafür bin. Es gibt eigentlich kaum etwas, das ich mir absprechen lasse zu tun.

Und ich gebe alles weiter, was ich auf diesem wunderbaren Weg gelernt habe und bestärke andere darin sich die Macht über sich selber und über den eigenen Körper zurückzuholen und sich ein bestärkendes Umfeld zu schaffen.

Summer Selfie - bei Megahitze das anziehen, in dem du dich wohl fühst!
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Mag.a Sara Ablinger
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